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  1. Louis Poulsen Stehleuchte PH 4 1/2

    Designer: Henningsen
    Jahr: 1926
    Preis:   2.595,00 €

Gibt blendfreies Licht – Reflektionen werden von den Schirmen über eine logarithmische Spirale geleitet – Schirmgrößen entsprechen dem Verhältnis 3:2:1 – Jeder Schirm verringert die Lichtmenge – Flexibles Konzept – Verschiedene Größen, Oberflächen und Leuchtentypen. Die PH 4½-3½ Stehleuchte mit Glasschirmen spendet ein weiches Licht. Es wird, wie bei allen Leuchten der PH 4½-Familie, von mehreren Schirmen reflektiert und blendfrei in den Raum abgestrahlt. Die Form der Schirme baut auf einer logarithmischen Spirale auf, in deren Brennpunkt das Leuchtmittel platziert ist. Oberfläche: Opalglas, weiß. hochglanzverchromt, Ø 45 H 125 cm. Schirme: mundgeblasenes Opalglas, weiß. Leuchtenfuß: gezogenes Messing, hochglanzverchromt. Abschlussplatte: gezogenes Messing, hochglanzverchromt. Standrohr: Stahl, hochglanzverchromt. Abblendring: Lila, gezogenes Aluminium. Montage: Zuleitungslänge: 3,3m. Schalter: Schnurzwischendimmer. Gewicht: max. 15kg. Schutz: Schutzart IP20. Schutzklasse II. F-Zeichen: Ja. Die PH 4½-3½ Stehleuchte ist Mitglied der PH3-Schirm-Produktfamilie, und das Prinzip hinter der PH3-Schirm-Leuchte wurde in einigen hektischen Monaten im Winter 1923-26 für eine Ausstellungshalle in Kopenhagen, genannt “Forum” ersonnen. Das hat PH über seine neue Leuchte gesagt: Die wirkliche Innovation an der PH-Leuchte ist, dass sie eine Beleuchtung bietet, die sowohl blendfrei als auch ökonomisch ist. Es ist leicht genug, blendfreies Licht zu kreieren (indirektes und stark abgeschirmtes Licht), wenn man einen Teil des Lichtes verschwenden kann, und es ist ebenfalls leicht, eine Leuchte zu entwerfen, die hocheffizient ist, wenn man die Tatsache ignoriert, dass dies für das Auge sehr irritierend ist (starke Reflektion usw.), aber es ist eine Kunst, Licht zu machen, das gleichzeitig blendfrei und ökonomisch ist.“ Vor der Entwicklung der 3-Schirm-Leuchte hatten Poul Henningsen und Louis Poulsen zusammen am Entwurf der Leuchten für den dänischen Pavillion in der Weltausstellung in Paris, 1925, gearbeitet. Als Poul Henningsen die Leuchten für die Weltausstellung entworfen hatte, hatte er schon mit der Idee gespielt, dass die logarithmische Spirale vielleicht eine passende Basis für eine neue Schirmform sei. Die Kombination von diffuser Reflexion und einer logarithmischen Schirmkurve gab PH ebenfalls die Gelegenheit, den Blendgrad und die Abschirmung der Leuchte zu kontrollieren, da jeder Schirm gleichmäßig die Lichtmenge abhängig von ihrem Abstand zur Glühlampe herabsetzt. Der Luminanzübergang von Schirm zu Schirm würde ebenfalls harmonisch sein. Die relative Größe der Schirme und ihre Positionierung wurde von dem Bedürfnis bestimmt, den Blendgrad zu reduzieren - die Lichteinteilung auf den Schirmen und die Lichtverteilung allgemein – und das nach einem bemerkenswert einfachen Prinzipien. Von Anfang an war offensichtlich, dass das Konzept extrem flexibel sein würde. Es war nicht nur möglich, viele verschiedene Größen herzustellen, sondern auch Leuchten mit verschiedenen Unterseiten – entweder mit einer weiß lackierten Oberfläche, einer versilberten oder vergoldeten Oberfläche. Diese verschiedenen Unterseiten sollten verschiedene Lichteigenschaften herausbringen. PH stellte sich vor, dass man das Licht in einem Restaurant gerne warm und gemütlich haben möchte und das man daher eine vergoldete Oberfläche benutzen würde, im Gegensatz zur Verwendung in einem Krankenhaus oder bei einem Zahnarzt, wo man eine weiß lackierte Oberfläche verwenden würde. Die ersten Leuchten wurden alle mit Metallschirmen gemacht, aber PH wollte ebenfalls eine Variante der Leuchte entwickeln, die eine Lichtverteilungskurve mit weniger nach unten gerichtetem Licht zeigen würde. Das Resultat waren Schirme aus Opalglas mit sandgestrahlter Unterseite. Die Glasschirme ließen 12% des Lichts durch und trugen zur Allgemeinbeleuchtung des Raumes bei, während der Großteil des Lichts immer noch nach außen und unten gerichtet war, durch die matte Unterseite der Schirme. Das gleiche Prinzip, dass die matten Metallschirme hervorgebracht hatte, beherrschte auch dieses neue Lampenmaterial. Die PH Leuchten wurden als rationales Lichtsystem entworfen, bei dem die Größe des Schirms, sein Material und seine Oberfläche je nach Aufgabengebiet kombiniert werden konnten. Alle oberen Schirme haben einen entsprechenden Satz von mittleren und unteren Schirmen, so dass die Proportionen zwischen den Schirmen in etwa dem Verhältnis 3:2:1 entsprechen. Eins der grundlegenden Modelle aus den Anfängen war eine PH 5/5. Die erste Zahl zeigt den ungefähren Durchmesser des Schirms an, die Zahl hinter dem Strich zeigt an, dass die mittleren und unteren Schirme für diesen oberen Schirm „geboren“ wurden. Das bedeutet, dass der 5/5 einen oberen Schirm mit einem Durchmesser von 50 cm hat, der mittlere Schirm hat 31 cm und der untere 15,5 cm Durchmesser. Diese Kombination war gut, wenn die Leuchte dazu bestimmt war, hoch oben aufgehängt zu werden, aber wenn die Pendelleuchten weiter unten aufgehängt werden sollten, war eine Kombination aus einem großen oberen Schirm und kleineren mittleren und unteren Schirmen sinnvoll. So entstand die PH 2/1 oder 3/2. Das PH 3-Schirm-System war anfänglich eine Pendelleuchten-Lösung, entwickelte sich aber sehr schnell zu anderen Leuchtenarten für Tische, Böden, Wände und einer großen Anzahl von Kronleuchtern. Als Resultat aus den verschiedenen Größen, Materialien, Oberflächen und Lichtquellen wurden im Laufe der Jahre über tausend Varianten entwickelt.



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