Top

Haus Osthoff

Haus Osthoff in Dülmen

Zur Geschichte

Das Herrenhaus ist das einzige erhaltene Gebäude des ehemaligen Rittergutes Osthoff. 1727 wurde das Gut von der Freifrau Anna Maria von Landsberg, geb. Freiin von Galen zu Assen (1676 – 1734) erworben. Sie gilt auch als Erbauerin des Herrenhauses.
Über einem hohen Kellergeschoß mit Kreuzgratgewölbe erhebt sich der rechteckige Baukörper aus Backstein im typisch westfälischen barocken Baustil des 18. Jahrhunderts. Der auf der Nordseite befindliche Haupteingang wird über eine Freitreppe erreicht. Ursprünglich war das Rittergut mit einer doppelten Gräfte umgeben.
Bis zum 1. Weltkrieg war das Haus Osthoff ein Ausflugsziel mit einem schönen Garten und Hochwald. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es bis in die sechziger Jahre als privates Wohnhaus genutzt. Danach zerfiel das Haus als denkmalgeschützte Ruine bis es Ende des 20. Jahrhunderts kernsaniert wurde und als Bau-Denkmal wieder genutzt wurde. Seit 2002 ist es der Firmensitz von Designlager.
Die Planung der Freiflächen um das Gebäude herum, im Stil eines barocken, streng formalen Gartens, übernahm 2003 im Auftrag von Designlager, der Architekt Prof. Harald Deilmann, Münster unter Mitarbeit des Architekten Franz Kösters.
Die Anlage ist seit diesem Jahr im zweiten Bauabschnitt fertiggestellt und zeigt die Grundstruktur der zukünftigen Anlage durch die Bepflanzung von Schnitthecken, Buchenspalierbäumen als Raumteiler und Alleen bepflanzt mit Dachplatanen, sowie einer großflächigen Teichanlage auf der Südseite.



 

 

 

                                                                                     

 

 

Weiter